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MTV Artikel/Interview mit Rupert über Cherrybomb
Rupert wird blutig geschlagen im Film Cherrybomb - Exklusive Fotos.

In der Zeit zwischen den Harry Potter Filmen haben die jungen Darsteller, die das Trio Harry, Ron und Hermine spielen, versucht, so viel Arbeit wie möglich aus der "Nicht-Zauberei-Welt" in Ihren Lebenslauf zu bringen - um Stereotypen zu vermeiden, wenn sie erwachsen sind. Dan Radcliffe spielt zum Beispiel in dem kontroversen Stück "Equus" am Broadway. Aber Rupert Grint, der Harrys besten Kumpel Ron Weasley spielt, versucht einen Schritt weiter zu gehen als Radcliffe - indem er eine gewaltätige Rolle in dem unabhängigen Film "Wild Target" (gerade begonnen) und "Cherrybomb" (gerade fertiggedreht) übernommen hat.

"Die Person, die ich spiele - Malachy - (in Cherrybomb) arbeitet in einem Freizeitcenter in Belfast." erklärt Grint "Es ist nicht gerade ein einwandfreier Job, aber das Mädchen Michelle ist die Tochter meines Boss. Sie ist wirklich exotisch und modisch und zieht seine Aufmerksamkeit auf sich - und auf seinen Freund Luke. Und sie schiebt diesen verrückten Konkurrenzkampf zwischen den beiden an."

Um Michelle (die von Kimberley Nixon gespielt wird) zu beeindrucken, fangen die beiden Jungs an sich gegenseitig zu übertrumpfen. Zunächst gehen sie in einen Club und versuchen, mit ihr zu tanzen. Dann ziehen sie Mutproben durch wie z.B. Autos stehlen und schließlich eskalieren die Aktionen immer mehr.

"Meist bekommt Malachy das Mädchen nicht" sagt Grint."Luke ist mehr der Frauentyp, aber er ist seltsamer. Malachy ist kein Streber, er ist ein wenig ein Schlägertyp, aber im Grunde fängt er wie ein "guter Junge" an. Er geht zur Arbeit, er hat ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern, aber er hat auch ein paar schlechte Einflüsse, die ihn in Probleme bringen."

Weil Grints Charakter versucht, ein schlechter Kerl zu sein, um das Mädchen zu beeindrucken, verliert er sich in deser Rolle. "Ihr gefällt das und deßhalb mag sie ihn." "Ein Auto zu klauen war nicht so das Ding. Alles was er tun muß, ist die Schlüssel stibitzen." "Warum bringen mich meine Filme immer in illegale Sachen mit Autos?" lacht er in Anspielung auf seinen letzten unabhängigen Film "Driving Lessons" (Mit Vollgas ins Leben) und das berüchtigte fliegende Auto in den Harry Potter Filmen. "Ich bin nicht so der Besessene, der tatsächlich ein Auto stehlen würde" lacht er "Niemals."

Grint hat eine "kleine Liebesszene", die allerdings etwas erwachsener ist als die in "Driving Lessons" erzählt er "die recht unangenehm zu drehen war, wenn das ganze Filmteam zusieht. Sie sind im Bett!" Aber das wirklich Erwachsene spielt sich später ab - er will es aber nicht zu früh verraten. "Es ist durchaus ernst" sagt er "Es wird ein wenig verrückt. Echt gewaltätig und ausser Kontrolle und am Ende tödlich."

Aber das Einlassen auf das mehr Erwachsene war nicht der schwierigste Teil für Grint - es war der Belfaster Dialekt. "Es ist eine Mischung aus allen möglichen verschiedenen Dialekten." sagt er "Ich ließ den Sprachassistenten eine CD von allen Texten brennen und packte sie auf meinen iPod - das hat wirklich geholfen um den Klang der Vokale zu lernen. Ansonsten habe ich sie von dem Filmteam aufgeschnappt, weil die waren alle aus der Gegend."

Ein weiterer Druck entstand durch die nur einwöchigen Proben. "Bei Harry Potter drehen wir eine Szene innerhalb von ein paar Tagen und jetzt waren es ungefähr 12 Szenen pro Tag." sagt Grint "Es ist ein wesentlich strengeres Programm - wirklich - und sehr ermüdend. Aber es ist gut auch mal so ein schnelleres Tempo zu erleben. Ich ziehe es dem Warten vor. Man ist immer in Bewegung. Und schließlich spiele ich eine solch coole, andere Rolle wie nie zuvor. Es macht Spaß, zunehmend überzeugender zu spielen, auch wenn es nur kleine Fortschritte sind."

Vielen Dank nochmal an Georg für die Übersetzung!

Dieses Interview ist von MTV und von uns übersetzt. Also darf es nicht kopiert werden.


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